Der Stepvogel

Gehüpft wird immer!

Kindermund und Elsa

Die Große ist ja bekennender Elsafan (welches Mädchen auch nicht mit knapp 4).

Neulich saß ich abends noch bei ihr am Bett, da sagte sie:
Mama, wenn die Elsa in ihrem Eispalast wohnt. Was isst die denn dann?

Ich hab gesagt, keine Ahnung, sie kann ja Eis zaubern.

Die Große daraufhin: Aber Mama, man soll doch nicht soviel Eis essen, du hast Omi Opi gesagt, nur ein Eis pro Woche. [Hintergrund war, dass meine Eltern und meine Schwiegerltern im Sommer gerne an 3 Tagen bei der Eisdiele mit ihr waren und wir das zu viel fanden] Hoffentlich muss die Elsa dann nicht verhungern, das wäre schade.

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10 Monate Sonntagskind

Und alle so: whooot???? Das kann doch nicht sein.

Was in der Zeit passiert ist:
Wir hatten Besuch von Mamas Freundin N und ihrer fast einjährigen Tochter K. Du fandest so ein schnelles Krabbelbaby sehr interessant. Deine Schwesti hingegen war eifersüchtigst drauf bedacht, dass K. nichts nimmt, was dir gehört.

Mama war auf mehreren Fortbildungen, Milchpumpe sei Dank.

Wir beide gehen jetzt doch noch mit Mamas bester Freundin T. zum Babyschwimmen. Das macht dir total Spaß. Nur: als echtes Fliegengewicht ohne Speckrollen wird dir schnell kalt. Sowieso: du bist da eher das leichteste Baby, aber das älteste.

Deine Schwester hat beim Kita Lauf der Stadt mitgemacht (und sich auch nur 100 von 300 m tragen lassen). Du warst wie immer: es gab was zu schauen, du hast in der Trage geguckt und bist dann weggeknackt. Easy popeasy.

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Außerdem waren wir beim Midnightshopping bei DM. Eine Schlange durch den Laden.img_20160909_210555

Dein Papa hatte seinen Fotokurs, auf dass die Bilder besser werden. Wir haben es uns zu hause gemütlich gemacht, es war so heiß draußen und ihr beide im Spielmodus.

Nach einem weiteren Sportkurs stand dann der Urlaub an.

Wie du schläfst:
Ich lege dich jetzt nach dem Stillen nachts immer etwas weg von mir, das scheint zu helfen, dass du nicht mehr dauernuckeln willst und wir ingesamt besser schlafen.

Was du kannst:
Du stehst noch nicht frei, aber mittlerweile total lässig einhändig. Du patscht mit deiner Hand, wenn man sagt „patsch patsch“ und versuchst zu winken.

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Deine Maße:
Same procedure as last month: 74er Größe und Windelgröße 3. Ob du die 7 kg mittlerweile geknackt hast? Nächste Woche ist Meningokoken Impfung, mal sehen, was dann raus kommt.

Edit: Ja, hast du. Mit Windel und Klamotten waren es 7.300 gr!

Und was ist mit der Mama?
Ich habe mich im Faszientraining fortgebildet und bin ganz gespannt, wie der Kurs ankommt. Das macht mich ganz schön kribbelig. 5 Jahre lang hab ich Step unterrrichtet und jetzt soll was anderes her…. waaah…. Ich habe etwas Angst.

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Buchrezension: SchMIKAlings Reise

Heute mal zu etwas ganz anderem, einer Rezension eines Buches. Es geht um das Buch Schmikalingsreise: Mikas Weg in den Himmel und darüber hinaus.

Geschrieben hat das Buch Ricarda. Es erzählt (leider autobiographisch) die Geschichte ihres Sohnes Mika, der 2015 an einem Hirntumor erkrankte und mit nicht einmal 6 Monaten verstarb.

Ricarda hatte einen Blog gestartet, um den traumatischen Verlust zu verarbeiten. Aus diesen Blogposts ist das Buch entstanden.

Wie ihr an das Buch kommt, steht hier. Ich habe es mir einfach auf den Kindle geladen. Wenn man Ricardas Blog noch nicht kennt, würde ich wohl auf das echte Buch mit Farbfotos zurückgreifen. Die Erlöse, die an Ricarda ausgezahlt werden, kommen zu 80 % dem von ihr gegründeten SchMIKAling e.V. zu Gute.

Erzählt wird nicht nur von Mikas Leben, seiner Krankheit und seinem Sterben, erzählt wird auch von der Zeit danach. Wie Ricarda und ihr Mann weiter machen, wie sie mit ihrer Trauer umgehen und Mika ein Denkmal setzen.

Ich hatte Ricardas Blog schon vorher fast vollständig gelesen und trotzdem musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen und die Tränen sind nur so geflossen. Zumal ich fand, dass mein Sonntagskind Mika als Kleinstbaby so unheimlich ähnlich sah. Der Gedanke an Mikas Schicksal hat mich fest gepackt und nicht losgelassen. Ich bin voller Bewunderung, wie stark Ricarda ist und wie sie mit dem Schicksal umgeht. Sie berichtet herzerweichend, aber ohne Pathos von Mikas Weg und von ihrem Weg nach Mikas Tod. Das ist mitunter natürlich nicht einfach zu lesen, eine heitere Lektüre bekommt ihr hier verständlicherweise nicht. Ihr bekommt Mikas Geschichte, ehrlich und ungeschönt. Auch gibt sie „Tipps“, wie man mit verwaisten Eltern umgehen sollte.

Liebe Ricarda, danke für deine Offenheit und alles Gute, sowohl mit dem Folgewunder, als auch mit Schmikaling e.V.

 

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Schokohimmel

Ich backe ganz gerne und manchmal probiere ich was Neues aus. Für den Geburtstag meiner Schwester sollte/wollte ich einen Kuchen backen. Wir hatten noch Möhren da und ich hab mich an ein Schokozucchinikuchenrezept erinnert und dachte, was mit Zucchini geht, geht auch mit Möhren. Fix gegoogelt. Über die Bildersuche  bin ich bei Foodfreak  gelandet und habe sein Rezept für eine große Springform umgewandelt.

Zutaten :

4 Eier
290 gr. Zucker
1 Paket Vanille Zucker
210 ml Öl
400 gr Möhren, geschält und fein geraspelt
225 gr Mehl
70 gr Backkakao
1 3/4 TL Backpulver
1 3/4 TL Natron
1 Prise Salz
180 gr Schokotropfen oder Schokoraspeln oder zerstörte Weihnachtsmänner
Puderzucker zum Bestäuben

Los geht’s. 

1. Möhren schälen und raspeln. Backofen auf 160 Grad Umluft vorheizen. Eine große Springform buttern bzw. mit Margarine auspinseln.

2. Eier, Zucker, Vanillezucker schaumig schlagen. Öl dazu und weiter rühren.

3. Mehl, Backpulver, Natron dazu rühren (ich Siebe nie was, sondern schmeiße immer in die Kitchen Aid). Kakao dazu und vorsichtig (!!!) unterrühren. Sonst hängt euch das Zeug an der Wand, uncool.

4. Möhren unterrühren und dann noch die Schokotropfen dazu.

5. Alles in die Form schütten und ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe)

Das ist ungelogen der saftigste, schokoladigste Kuchen ever. Schade, dass ich auf Diät bin 🙂

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Geburtsbericht

So, nachdem ich gerade Mann und Babybrüderchen ins Bett verfrachtet habe, wage ich mich mal an den Geburtsbericht. 😀 Vorsicht, es wird lang, aber harmlos!

Ab Et-3 (alle Daten nach dem FÄ Datum) hatte ich tagsüber ca. alle halbe Stunde gut aushaltbare Wehen. Abends und nachts wurden die dann immer weniger, um am nächsten Tag wieder zu kommen. Die VU bei Et-3 hat gezeigt, dass der Kopf schön im Becken und der Muttermund ganz weich ist. Meine Sorge, dass es wie bei der Großen läuft, mit Blasensprung, Kopf nichtmal ansatzweise im Becken und Liegenstransport waren damit unbegründet.
Ab Mittwochs (also Et + 2) kamen die Wehen dann sogar schon alle 15 Minuten. Das CTG war weiter unauffällig. Freitags hatte ich dann wieder CTG und hab dazu eine Zeichnungsblutung bekommen. Ich hab dann nochmal schnell zu Hause den Wäschekorb leer gewaschen, in der Hoffnung, dass es nun losginge. War aber dann doch nichts. 
Samstag waren wir dann noch mit der Großen im Zoo ( es lebe unsere Jahreskarte), ich hab weiter leicht vor mich hin geblutet, aber die Wehen wurden nicht häufiger. Sonntag Morgen bin ich dann von Wehen alle 7 Minuten geweckt worden und hab gleich gemerkt, dass die Intensität eine andere ist.
Auch die Blutung hat nochmal eine Schippe drauf gelegt. Mein Mann hat dann die Große zu meinen Eltern gebracht. Mittlerweile musste ich bei den Wehen schon bewusst atmen, die Häufigkeit hat sich auf ca. alle 6-7 Minuten eingependelt. Ich sollte ja eh Sonntag noch zum CTG und als die Blutung dann nochmal stärker wurde, sind wir dann doch ins KH gefahren. Um 15 h waren wir da und es wurde nochmal CTG geschrieben und ich wurde untersucht. Muttermund war schon 3-4 cm auf, wir fahren also nicht mehr heim. Wir haben dann ein Zimmer auf Station bekommen und ich hab vor mich hingeweht und die Wehen vertönt. Immer auf die Fensterbank gestützt und das Becken kreisen lassen. Die Wehen an sich waren deutlich schmerzhafter, aber immer noch nur alle 5 Minuten.

Um kurz nach 5 kam die Oberärztin rein (gerade in einer Wehenpause), um sich zu verabschieden, sie hätte aber Hintergrunddienst und käme dann nachts zur Geburt dazu. Ich solle mich um 18 h nochmal zum Kreissaal begeben, um ein CTG zu machen. Ich hab mich locker von ihr verabschiedet.
Um 20 nach 5 hab ich dann zu meinem Mann gesagt, dass ich aber jetzt auch einen ordentlich Druck verspüre und dann doch lieber jetzt schon rüber gehe. Bevor die Hebamme mich ans CTG anhängen konnte, hatte ich eine Wehe an der Fensterbank, woraufhin die Oberärztin den Kopf durch die Tür schob und „Ach, doch so zügig“ rief. Ich hab dann (wieder in einer Wehenpause) gescherzt, dass sie so natürlich nie in den Feierabend käme.

Die Hebamme hat mich dann untersucht und den Muttermund als vollständig eröffnet getastet, mit meinem Einverständnis hat sie dann mit der nächsten Wehe die Fruchtblase gesprengt, in der Hoffnung, dass die Wehen dann etwas zügiger kämen. Die Hebamme war wirklich toll und hat sofort gemerkt, dass es mir im Stehen am besten geht und sofort eine Entbindung im Stehen vorgeschlagen und mir das Kreisbett auf Fensterbankhöhe und Art eingestellt. 

Beim Mitschieben passierte dann aber nicht so viel. Auch in der Hocke tat sich nicht wirklich was. Und die Wehen waren (trotz Akupunktur und Fruchtblasesprengen) immer noch nur alle 5 Minuten. Ich merkte, dass mir die Kräfte schwinden. Die Oberärztin merkte das auch und fragte mich, ob ich ganz kurz an den Wehentropf will. Ich wollte und versuchte es dann mal in Seitenlage (meine Beine zittern extrem und ich fühle mich langsam ganz schlapp) auf dem Bett. So hat Es dann geklappt. Die Hebamme hat mich  etwas gebremst und den Damm geschützt. Sie meinte noch in einer der Pausen, dass ich aberviel Sport gemacht hätte, in der Schwangerschaft. 

Dann habe ich noch 3-4 Presswehen, die extrem anstrengend sind und das Köpfchen ist da. Zwischen den Wehen muss ich hecheln, weil ich keine Luft kriege und habe kurzzeitig das Gefühl, dass ich jetzt leider an Atemnot sterben müsste. Ich beschwer mich noch, dass das alles aber sehr anstrengend sei. Dann ist es auch schon geschafft und der Körper wird geboren, es ist 18:17 h. Die Nabelschnur ist recht kurz, daher durchtrennt mein Mann sie schnell. Das Babybrüderchen liegt in der Zeit auf meinem Bauch, ich kann ihn dann etwas höher auf meine Brust legen und bin einfach nur erleichtert und froh. Kurze Zeit später wird dann die Plazenta geboren. Die Oberärztin und die Hebamme sind begeistert, wie schnell das alles lief. Die Oberärztin meinte, sie habe selten eine Frau gesehen, die zwischen den Wehen so gut gelaunt gewesen sei. Und das war ich auch die ganze Zeit. Ich war einfach nur begeistert, wie gut mein Körper das geregelt hat und dass ich nach der eher interventionsreichen ersten Geburt nun so eine entspannte, schnelle Geburt haben durfte. Klar, die einzelnen Wehen waren schmerzhaft und die Pressphase hat mich gefühlt fast an meine Grenze gebracht, aber irgenwie haben mein Körper und ich zusammen gearbeitet, das war super.

Ich bin ganz leicht gerissen. Oberärztin meinte, man könnte es fast so lassen, entscheidet sich dann aber doch für ein paar Stiche. Au, das ziept.

Der Kleine wird in der Zeit vermessen, KU 35 cm, 3.400 gr. und 52 cm.

Dann werde ich gereinigt und aufs Bett umgelagert.

Dann ist mein Kreislauf doch ziemlich im Keller und ich hab Schüttelfrost. Die Hebamme macht mir ein Kirschkernkisen warm und wir werden in anderen Kreissaal verlegt (das ist der kleinste, der eher nicht für Entbindungen genutzt wird).

Ich habe Hunger wie ein Wolf und mein Mann plündert noch das Abendessenbuffet. Und nimmt alles an Resten mit, was geht. Ich lege den Kleinen in der Zeit das erste Mal an und das klappt direkt super.

Nach einiger Zeit wird erangezogen und ich gehe auf Klo und im Anschluss werden wir für eine Nacht auf Station gefahren. Eigentlich wollten wir ja ambulant gehen, aber da nach 6 h noch die Sauerstoffsättigung gemessen werden muss und es dann kurz nach Mitternacht wäre, haben wir uns für eine Nacht im Familienzimmer entschiefen.

Das war dann aber auch die einzige Nacht, es ist dermaßen unruhig, ein Baby schreit ständig, ständig klappert jemand im Gang herum, ich komme nicht zur Ruhe.

Montag morgens wird das Babybrüderchen noch kurz durch den Kinderarzt untersucht, ich von der Oberärztin, die auch schon wieder da ist. 

Dann frühstücken wir und gehen um kurz nach 10 nach Hause.

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Wir sind zu viert

Nur in Kürze: wir sind seit gestern Abend zu viert.

Es war eine anstrengende aber wundervolle Geburt. Jetzt ruhen wir uns auf der heimischen Couch aus.

Geburtsbericht folgt in Kürze!

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Wochenende in Bildern bzw. Kiel

Am Wochenende stand wieder ein Ausflug an. Diesmal ging es in den hohen Norden. Eigentlich waren wir von Istanbul noch ziemlich fertig, aber wir hatten eben schon länger zugesagt, einen Schulfreund meines Mannes nebst dessen Frau und Tochter zu besuchen.
Da es natürlich hauptsächlich ein „Menschenwochenende“ war, haben ich wenige Fotos ohne Kind, seht mir das nach.
Samstag sind wir mittags losgefahren, was etwas stressig war. Grund war, dass der Zug nur ausnahmsweise über Düsseldorf lief, daher war er nirgendwo gemeldet und angeschlagen. Zudem war Japantag und der Bahnhof VOLL mit Leuten.
Die Zugfahrt hat dann aber prima geklappt und am späten Nachmittag waren wir dann in Kiel. Dort haben wir erstmal das Kind auf dem Spielplatz ausgelüftet und bald danach kamen auch Frau und Kind vom Schulfreund dazu.
Nach einem Abendbrot ging es dann realtiov spät ins Bett, Sonntag haben wir daher alle lang geschlafen.
Nach dem Frühstück haben wir alles gepackt, die Mädels auf Laufräder gesetzt und sind los zur Fördefähre. Mit der sind wir dann nach Laboe gefahren, haben das Marinedenkmal besucht, Fisch gegessen und Stundenlang auf dem Spielplatz verbracht.

Hier die Bilder dazu:
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Zurück (mit Abstecher beim Seehundbecken und Kreuzfahrtterminal) ging es dann wieder mit Fähre und Laufrad und dann nach dem Abendbrot wieder ins Bett.
IMG_20150531_180619Die Rückfahrt war bis auf eine verpasste S-Bahn dann auch wieder unspannend.
Toll fand ich, wie klasse die beiden Mädchen gespielt haben, die kannten sich nur von einem kurzen Spielplatzbesuch vor rund einem Jahr.

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Istanbul oder Eltern allein in weiter Welt

Hier nun der Bericht über Istanbul.

Im Vorfeld hab ich mir ja doch einige Sorgen gemacht. Aber das war dann völlig unnötig. Mittags nach dem Schlaf haben wir noch zu dritt Pancakes gefuttert. Dann sind wir zu meinen Schwiegereltern gefahren. Meine Schwiergermutter (das Geschenkemonster) hatte einen Kinderhandfeger besorgt. Der war sofort so interessant, dass wir fast vergessen waren. Einen kleinen Einbruch hatte die Maus, als ich ihr die Laugenstange aus der Küche holen sollte und niemand anderes. Dann haben wir uns schnell verabschiedet, ihr einen dicken Kuss aufgedrückt und uns von meinem Schwiegervater zum Flughafen bringen lassen.

Leider hatten wir einen so späten Flug, dass wir erst gegen 1 Uhr nachts im Appartement waren (übrigens sehr empfehlenswert). Dann ist mein Mann noch mit den Jungs auf ein paar Bier losgezogen, ich hab länger mit der Freundin eines Freundes gequatscht, die mit uns das Appartement bewohnten.

Sonntag haben wir dann lange geschlafen und sind dann zum Frühstück auf eine der zahlreichen Dachterassen gegangen. Für 4 Personen mit allem Zipp und Zapp haben wir da 32 EUR umgerechnet bezahlt, also mehr als fair.
Dann haben wir uns aufgebrezelt und sind los zum Pier. Da hat uns dann ein Boot abgeholt und ur Hochzeitslocation gefahren. Die Trauuung und die Feier waren echt toll. Um 0 Uhr war dann wegen polizeilicher Auflage Schluss. Es gab dann noch ein Partyboot oder die Möglichkeit mit dem Bus zurück zu fahren. Da ich ziemlich müde war und wir am nächsten Tag ja unseren Sightseeingtag hatten, bin ich mit dem Bus gefahren. Der mit uns im Appartement wohnende Freund hat das Schiff genommen und ist erst um 4 Uhr ins Appartement zurück gestolpert.

Montag haben wir uns dann nur einen gefüllten Sesamkringel auf die Hand geholt und sind zur Stadtbesichtigung aufgebrochen. Zuerst haben wir usn vom Galataturm die Aussicht angeschaut, dann sind wir über die Brücke zum Gewürzbasar gelaufen, dann Richtugn Topkapipalast, Hagia Sofia, Blaue Moschee. Dann brauchte ich im angrenzenden Park erstmnal eine Pause. Ich hatte mir auch ziemlich Blasen gelaufen, obwohl ich eigentlich flache, bequeme Schuhe anhatte.
Dann sind wir noch zum großen Basar und dann über den Campus zur neuen Ubahn und wieder ins Appartement. Da haben wir uns ausgeruht und sind dann abends noch auf der Dachterrasse vom Tag zuvor was Essen gewesen. Als Nachtisch gab es dann Shakes von Shake Shack, die wir zuletzt in New York besucht hatten.

Dienstag mussten wir dann (nach einer leider schlechten Nacht) um 6 Uhr aufstehen und sind mit der Ubahn zum Taksimplatz gefahren und sind da dann mit dem Flughafenshuttle gefahren. Nach Ewigkeiten Anstehen, um den Koffer loszuwerden, konnten wir dann endlich Frühstücken.
Der Rückfluf verlief unspektakulär und in Düsseldorf angekommen, wurden wir von den Schwiegereltern und unserer Tochter abgeholt. Die war im ersten Moment etwas reserviert, hat aber dann meinen Mann ganz feste gedrückt und ist dann aus dem Plappern nicht mehr rausgekommen.
Bei den Schwiergereltern haben wir noch ein spätes Frühstück zu uns genommen und sind dann nach Hause gefahren. Da war ich dann so fertig, dass ich nur geschlafen hab.
Mein Mann ist netterweise mit unserer Tochter schwimmen gegangen, sodass ich echt Ruhe hatte.

Ich hab unsere Tochter schon vermisst, da es ihr aber gut ging und auch der Abschied so problemlos war, war es nicht so schlimm, wie befürchtet. Uns als Paar hat die Auszeit definitiv gut getan. Ich hätte gerne mehr Zeit zum Schlafen gehabt, aber gut, war ja auch kein Erholungswochenende.

Hier noch ein paar Fotos (auf dem Bild mit der Mauer und dem mit der Brücke bin ich übrigens zu erhaschen, wenn jemand so neugierig ist).
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We love wood! Spielwarentest und Gewinnspiel

Da würden wir gerne gewinnen, also klickt besser nicht drauf 🙂

Essential Unfairness

Wer unsere Serie „Spielzeugdesigner auf Drogen“ kennt, ahnt vielleicht, wie viel Wert wir auf schönes Spielzeug legen.

Ich habe ein Faible für Holzspielzeug – die Kinder bevorzugen öfter mal Plastik. Blinkendes und klingelndes Plastik. Oder solches auf viel zu langen Beinen. Doch manchmal finde ich Spielzeug aus Holz mit einem so starken Aufforderungscharakter, dass die Kinder hin und weg sind. Äh und ich auch …

Nun ist es wieder so weit gewesen.

Durch die Unterstützung des supersympathischen Versands Holzspielwaren Ackermann kamen wir jetzt in den Genuss genau solcher Spielzeuge:

Die Optik – wunderschöne und harmonische Farben.

Die Haptik – herrlich weiches und leichtes Holz.

Die Funktionalität – haltbar und sicher.

Die Spielmöglichkeiten – unglaublich kreativ und vielfältig.

Wollt Ihr mal einen Blick riskieren?

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Das Teil ist famos: Puzzle und Haus in einem. Es war so eines der Spielzeuge, bei denen ich selbst sofort mit auf dem Boden saß und loslegte…

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Unser Osterwochenende (leider ohne Bilder, die sind noch auf der Kamera)

Auch wir waren in Sachen Ostern schwer unterwegs. Allerdings ist Ostern für mich das bessere Weihnachten, Wetter meistens besser, deutlich weniger Familienstress und 4 Tage am Stück frei.

Donnerstag
haben das Tochterkind und ich um 17.30 noch Einkäufe erledigt. Für eine 2 Jährige war sie ziemlich brav und hat gut mitgemacht. Allerdings hat sie ständig gejammert, dass ihr kalt ist, später wusste ich auch warum. Beim Bettfertig machen kam sie uns recht warm vor und hatte dann auch promt 38,5 Fieber.

Freitag
waren wir auf einen 30. Geburtstag eingeladen und sind auch (trotz krankem Kind) da aufgetaucht. War auch unterm Strich gut so. Andernfalls hätten wir alle nur einen Lagerkoller gekriegt. Mein Mann ist dann noch länger geblieben und ich bin um 19.30 mit unserer Tochter heimgefahren. Zuhause hatte sie dann 39,5 Fieber

Samstag
ist immer das Osterfeuer bei meinem Vater und seiner (neuen) Familie. Da hab ich ein Brot für gebacken und noch Kuchen. Ziemlich häsulich, was. Normalerweise schlafen wir da, aber da das Kidn ja krank war, sind wir dann doch nach Hause gefahren. Bis 21 Uhr hat sie aber durchgehalten und ist fröhlich über die Wiese gestapft und hat Chips und Würstchen gegessen. Auf der Rückfahrt ist sie erstaunlicherweise wach geblieben.

Sonnntag
haben wir das schöne Wetter genutzt und eine kleine Radtour gemacht. inkl. Besuch in unserer Lieblingseisdiele, die in einem alten Fachwerkhaus untergebracht und sehr sehr stylish ist. Leben mit einer 2 Jährigen: Wutanfall, weil sie das Erdbeereis nicht mag und ein „richtiges“ Eis wollte. Beim nächsten Mal gibt es eine Kugel Vanille und Ende. Aber mein Krokantbecher war sehr köstlich. Danach haben wir noch den Spielplatz aufgesucht.

Montag
hat mein Mann versucht Brötchen zu kaufen und dafür eine wahre Stadtdurchfahrung gemacht. Ein Laden mit Kioskbetrieb war dann die Rettung. Fürs nächste Osterfest besorgen wir Aufbackbrötchen. Nachmittags kamen dann mein Schwiergervater, meine Mutter, mein Stiefvater und meine Brüder, teilweise noch mit Anhang und wir haben Kuchen und Käseplatte gegessen.

Fazit nach den Ostertagen:

Es war sehr nett und wir haben jeden Tag schön lange geschlafen. Wir haben viel zu viel Schokolade bekommen, die reicht bis weit in den Herbst hinein. Hoffentlich, denn sonst wären wir alle ganz furchtbar dick und verstopft.

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