Der Stepvogel

Gehüpft wird immer!

Buchrezension: SchMIKAlings Reise

- 26. August 2016

Heute mal zu etwas ganz anderem, einer Rezension eines Buches. Es geht um das Buch Schmikalingsreise: Mikas Weg in den Himmel und darüber hinaus.

Geschrieben hat das Buch Ricarda. Es erzählt (leider autobiographisch) die Geschichte ihres Sohnes Mika, der 2015 an einem Hirntumor erkrankte und mit nicht einmal 6 Monaten verstarb.

Ricarda hatte einen Blog gestartet, um den traumatischen Verlust zu verarbeiten. Aus diesen Blogposts ist das Buch entstanden.

Wie ihr an das Buch kommt, steht hier. Ich habe es mir einfach auf den Kindle geladen. Wenn man Ricardas Blog noch nicht kennt, würde ich wohl auf das echte Buch mit Farbfotos zurückgreifen. Die Erlöse, die an Ricarda ausgezahlt werden, kommen zu 80 % dem von ihr gegründeten SchMIKAling e.V. zu Gute.

Erzählt wird nicht nur von Mikas Leben, seiner Krankheit und seinem Sterben, erzählt wird auch von der Zeit danach. Wie Ricarda und ihr Mann weiter machen, wie sie mit ihrer Trauer umgehen und Mika ein Denkmal setzen.

Ich hatte Ricardas Blog schon vorher fast vollständig gelesen und trotzdem musste ich das Buch in einem Rutsch durchlesen und die Tränen sind nur so geflossen. Zumal ich fand, dass mein Sonntagskind Mika als Kleinstbaby so unheimlich ähnlich sah. Der Gedanke an Mikas Schicksal hat mich fest gepackt und nicht losgelassen. Ich bin voller Bewunderung, wie stark Ricarda ist und wie sie mit dem Schicksal umgeht. Sie berichtet herzerweichend, aber ohne Pathos von Mikas Weg und von ihrem Weg nach Mikas Tod. Das ist mitunter natürlich nicht einfach zu lesen, eine heitere Lektüre bekommt ihr hier verständlicherweise nicht. Ihr bekommt Mikas Geschichte, ehrlich und ungeschönt. Auch gibt sie „Tipps“, wie man mit verwaisten Eltern umgehen sollte.

Liebe Ricarda, danke für deine Offenheit und alles Gute, sowohl mit dem Folgewunder, als auch mit Schmikaling e.V.

 

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9 responses to “Buchrezension: SchMIKAlings Reise

  1. einspluseins sagt:

    Ohje. Bin jetzt fix und foxy, .. 😢

  2. supakaya sagt:

    Ich hab auch den Blog gelesen und musste ziemlich weinen.
    Ob man nun aus allem ein Buch machen sollte, da kann jeder selbst entscheiden. Aber die Frau (und der Mann natürlich auch) haben wirklich viel durchgemacht. Umso mehr habe ich mich dann über das Folgewunder gefreut!

  3. Huch, ich sehe deinen Artikel erst jetzt. Vielen Dank für die Rezension und deine ganze Zeit, die du ins Lesen und Bewerten gesteckt hast. Ich hab mich sehr gefreut. ❤

  4. aprilwirbel sagt:

    Vielen Dank für deine Rezension, durch die ich Mika erst kennenlernte und seine Geschichte im Blog an einem einzigen Abend verschlang! Mal sehn, vielleicht kaufe ich auch noch das Buch. 🙂

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