Der Stepvogel

Gehüpft wird immer!

Open Flair oder Eltern mit Ausgang

- 12. August 2015

Ich hab ja schon im Istanbulbericht erwähnt, dass wir im August nochmal auf ein Festival fahren. Da sind wir jetzt gewesen. Nach einem Anfang mit Pleiten, Pech und Pannen wurde es dann sehr nett.

Aber von Anfang an:
Mein Vater wollte uns den Wohnwagen leihen und ist extra einen Tag früher in Urlaub gefahren, um auch einen Tag früher heimzukommen. Und so hätte ich den Wagen Mittwoch abholen können, damit wir Donnerstags ganz entspannt starten können. Dienstags war mein Vater nicht zu erreichen. Mittwochs Nachmittags hab ich ihn dann gekriegt und er war gerade erst losgefahren, also Panne 1: Wohnwagen erst Donnerstag holen. Gegen 17 Uhr rief mein Vater an, dass sie eine Reifenpanne hätten, das Notrad für eine längere Fahrt nicht ausgerüstet sei und wir dann am Donnerstag noch ein anderes Rad aufziehen müssten. So ein Rad haben wir natürlich nicht besorgen können, mein Vater konnte aber den Reifen vom normalen Anhänger auf die Wohnwagenachse umziehen lassen (Panne2). Dann wollten wir Freunde um 09 Uhr in Gladbach abholen, wegen des Noteinsatzes in Düsseldorf hatten aber alle Züge länger Stop, so dass sie erst um halb 11 da waren (Panne 3).

Ab dann lief es dann aber rund. Am Festivalgelände selber hatten wir noch etwas Wartezeit, weil alle Wohnwagen einzeln eingewiesen wurden, das ging aber dann doch gut. Dann haben wir noch gegrillt und uns nach dem Pavillonaufbau noch zu den Dropkick Murphys aufgemacht.

Freitag war es dann so brüllheiss, dass wir nach dem Frühstück (wir hatten ein Fahrrad eingepackt, sodass wir problemlos morgens frische Brötchen besorgen konnten) nur noch am See gelegen haben. Der war allerdings völlig Blaualgen verseucht. Gut, dass da ein kostenloser Duschcontainer stand, so haben wir uns dann nach einer Runde im See immer abduschen und erfrischen können.
Freitags Nachmittags haben wir uns dann noch Seether angeguckt, da war es so entspannt, dass ich bis in die erste Reihe konnte.
Abends war dann mein Mann noch bei den Beatsteaks. Die mag ich zwar auch sehr gerne, aber nochmal die halbe Stunde Weg war mir nicht zumutbar. Ich bin schon wieder im Schneckenstadium angekommen, in dem ich nur noch schleiche. Alles was schneller ist, wäre eine extreme Herausforderung.

Samstag hat dann kurz eine Schauerfront etwas Abkühlung gebracht. Da haben wir relativ viele Bands gesehen, unter anderem mein Highlight, die Donots. Die machen nicht nur gute Musik, sondern sind auch noch mega sympathisch. Abends haben wir uns dann noch Katzenjammer und Kraftklub angeschaut. Das waren so typische Festivalsachen, Tickets für eine normale Show würde ich wohl eher nicht kaufen wollen.

Sonntag sind wir dann schon früher abgereist, da die meisten Montags arbeiten mussten. Und im Endeffekt war das auch gut so (wenn ich mir auch Farin Urlaub noch gerne angesehen hätte). Denn mit dem Wohnwagen musste man aus einer mittlerweile eingesackten Ackerfurche heraus (oder wie man auch immer das Ding zwischen Feldweg und Feld nennt). Das hat ewig gedauert. Nachts wäre es so gut wie unmöglich gewesen.

Fazit: 4 sonnige, warme, lustige Tage. Als wir dann aber unsere Tochter Montag aus dem Kindergarten abgeholt haben, war ich schon unendlich froh, wieder hier zu sein.

Unser Casmp der Ruhe, Sauberkeit und Ordnung

Unser Camp „der Ruhe, Sauberkeit und Ordnung“

Links im Bild unser Wohnwagen

Links im Bild unser Wohnwagen

Der Wal da bin ich

Der Wal da bin ich

Abendstimmung

Abendstimmung

Dropkick Murphys

Dropkick Murphys

Stausee

Stausee

Stausee

Stausee

Seether, Reihe 1

Seether, Reihe 1

Unser Nachbar, Sleeping Beauty

Unser Nachbar, Sleeping Beauty

Festivalgelände von der Tribüne aus

Festivalgelände von der Tribüne aus

Donots

Donots

Panorama

Panorama

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5 responses to “Open Flair oder Eltern mit Ausgang

  1. lareine sagt:

    Schön, dass es trotz der diversen Widrigkeiten geklappt hat! So etwas schafft doch auch tolle, bleibende Erinnerungen! 🙂 Und fühlt man sich auch wieder wie Anfang Zwanzig? 😉

    • Kathi sagt:

      Defintiv nicht wie Anfang 20. Wenn ich mir die Anfang 20 Jährigen und ihre Camps angeschaut habe. Bei uns im Wohnmobilbereich lag kein Fitzelchen Müll rum und alles war ab 2 Uhr mucksmäuschenstill. Das sah andernorts sehr anders aus.

  2. duese2013 sagt:

    Du bist ja blond. 😱
    Ich hab mir Dich irgendwie dunkelhaarig vorgestellt. 😃
    Aber nen Wal hab ich nicht gesehen. 😉
    Hört sich aber nach einem tollen Wochenende an!

  3. […] letzte Konzert war schon einige Zeit her, Festival steht dieses Jahr wegen Stillbaby nicht an (meine Freunde waren auf dem Southside, aber das ist dann […]

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