Der Stepvogel

Gehüpft wird immer!

6. Vorsorge bei 27+1

Und schon wieder ist VU gewesen. Das geht jetzt alles etwas rasend schnell.

Schwangerschaftswoche: 28. SSW, 27+1 (laut Mutterpass und FÄ 27+3)
Babygröße: Laut Femurlänge knapp 38 cm
Babygewicht: ca. 1.200 gr, was Wahnsinn ist. Vor 4 Wochen waren es knapp 560 gr. Und jetzt mal eben in 4 Wochen schlank mehr als verdoppelt. Aber kein Wunder, dass mir mein Bauch gignatisch vorkommt.
Untersuchungen:
Sechste Untersuchung bei der Frauenärztin. Die Plazenta sitzt immer noch tief, aber der Muttermund ist und bleibt frei. Einer natürlichen (auch ambulanten) Geburt steht nichts im Wege. Ansonsten war der kleine Zuckertest, da hab ich aber noch kein Ergebnis. Und das erste Mal CTG geschrieben wurde auch, weil ich ab und an schon Wehen habe. Der Gebärmutterhals ist aber über 4 cm, also alles gut an der Front.
Gewicht: + 8,9 kg (auf der Waage der Ärztin, denn die Batterie zu Hause ist immer noch nicht getauscht, Schande über uns). Nachdem zuletzt in 4 Wochen ja nichtmal 1 kg drin war, sind es damit in den letzten 4 Wochen mal eben so 3 kg. Uiuiuiui… andererseits schrieb ich es ja oben schon, der kleine Knopf hat sich mal eben verdoppelt, kein Wunder, dass sich auch bei mir was tut (auf Pozunahme und Beinzunahme könnte ich aber gerne verzichten, danke sehr!)
Körper & Bauch:
Eigentlich alles schick. Sport hat wieder angefangen und ich merke, dass das zwar anstrengend ist, aber mir echt gut tut. Und für das Powachstum ist es auch nicht gerade hinderlich. Ansonsten hab ich abends mal ab und an eine Wehe gehabt. Das hatte ich bei der Großen nie. Und diese Übungswehen hatten es erstaunlich in sich, der Bauch wurde hart, es hat geschmerzt und innen richtig gezogen. Aber laut FÄ ist das normal und unbedenklich, wenn es ab und an mal passiert. Und da der GMH ja schön stabil ist, kein Problem.
Essen?
Cornflakes oder Zwieback in Milch eingelegt. Dafür keinstensfalls mehr Zwiebeln. Hab 2x welche gegessen und Bauchschmerzen aus der Hölle gekriegt. Schade, ich mag Zwiebeln.
Was gekauft?
Ein Hypnobirthingbuch für den Kindle. Ich hoffe drauf, mir das im Urlaub mal durchlesen zu können. Richtig viel hab ich mich mit der Thematik noch nicht beschäftigt. Ach, und dann ein Elektrofahrrad für mich, aber das zählt wohl nicht als Anschaffung hier. Aber seitdem sind wir nur noch mit dem Rad unterwegs, so cool!
Und sonst so?
Yogakurs macht weiterhin „Spaß“. Also der Kurs an sich ist weiterhin eher nicht meins, aber ich liebe den Effekt. Gestern war außerdemder erste Abend des Geburtsvorbereitungskurses. Das war nett, zumal man in einem reinen Frauenkurs echt mehr über Probleme reden kann. Und ich gehe sowohl dahin als auch zum zweiten Yogakurs mit einer Freundin (unsere Töchter sind zusammen zur Tagesmutter gegangen und sie erwarten jetzt 2 Wochen nach uns das zweite Kind). Sonst haben wir festgestellt, dass es unser Sohn wohl mal später gut haben wird, von 10 Leuten erwarten 7 ein Mädchen im Kurs. Freie Auswahl.
Namenstechnisch sind wir uns immer noch uneinig, bzw. habe ich nur einen Namen, bei dem es „Klick“ gemacht hat. Und den findet mein Mann doof. Doof, doof das.
Ansonsten werde ich mal eine To-Do-Liste für die restlichen Schwangerschaftssachen anfertigen, es läppert sich zusammen und ich weiß kaum noch, was alles anstand. Aber das Erledigen an sich hat noch Zeit bis nach unserem Urlaub.

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Die letzten falschen Worte

Heue mal wieder was aus der Rubrik „Kindermund“.

Ich hatte ja schonmal erwähnt, dass unsere Tochter sprachlich gut dabei ist. Oder wie die Erzieherin neulich im Kindergarten sagte: Sie ist ja sehr sozial und versteht sich toll mit allen Kindern. Das einzige, was man nachteilig sagen könnte, wäre, dass sie oft irgendwo herumsitzt und redet anstatt das zu tun, was sie soll (Anziehen oder Essen oder Aufräumen beispielsweise).

So ist es für uns eigentlich normal, dass sie bis auf bei einigen unregelmäßigen Verben die Vergangenheit korrekt bildet und deins/meins/sein/ihres immer hinkriegt. Dass das nicht normal ist, fiel mir erst neulich wieder auf, als wir uns mit ihrer 3 Jährigen Freundin trafen, die sprachlich völlig normal drauf ist, bei der das aber noch nicht so klappte. Sie lispelt halt noch und spricht das „S“ immer sehr scharf aus.

Die Kehrseite des Ganzen (neben einem ständigen Klingeln in den Ohren): die süßen Babyworte verschwinden oder sind schon lange veschwunden.

Daher wollte ich nochmal schnell (bevor das auch vorbei ist), die Top 3 der falschen Worte aufzählen. Reihenfolge nicht nach Häufigkeit der Verwendung, sondern nach unser persönlichen Einschätzung der Niedlichkeit.

Platz 1:
Murlauch = Maulwurf (Ich hab schonmal berichtet)

Platz 2:
Sumik = Musik

Platz 3:
Oma Gribitte = Oma Brigitte

In diesem Sinne, macht euch etwas Sumik an, spielt mit eurem Murlauch und grüßt alle Gribittes dieser Welt 🙂

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Stepchoreo 12.08.2015

Puuh, die Sommerferien sind vorbei, ich muss also wieder ran. Mal sehen, wie lange ich noch schaffe. Es wird doch alles mühsamer.

Anway, die gestrige Stepchoreo im Schnelldurchlauf 🙂
1. Block (Dreifachschnitt)
6c kick turn auf Step, Straddle
6c sixpoint straddle home und weg vom Step
4c single leg lift (oder was anderes)

4c chacha straddle
4c box home

8c 5c knee kreuz vorne + 3c stomp (ü. knee und march 4)

2. Block
5c double stomp Helikopter (in disco)
3c single stomp away
10c curl curl (mit turn) straddle + box in disco (oder curl curl + basic in disco)
6c 3c cross und 3c back
8c double jump ball change over small end turn home
ü. rep kick 3
ü. rep. kick 2 + march
ü. double kick mit ball change +march

3. Block
8c double knee t. small end
8c lunges side straddle
4c box home
4c reverse
8x 2x Angel over

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Open Flair oder Eltern mit Ausgang

Ich hab ja schon im Istanbulbericht erwähnt, dass wir im August nochmal auf ein Festival fahren. Da sind wir jetzt gewesen. Nach einem Anfang mit Pleiten, Pech und Pannen wurde es dann sehr nett.

Aber von Anfang an:
Mein Vater wollte uns den Wohnwagen leihen und ist extra einen Tag früher in Urlaub gefahren, um auch einen Tag früher heimzukommen. Und so hätte ich den Wagen Mittwoch abholen können, damit wir Donnerstags ganz entspannt starten können. Dienstags war mein Vater nicht zu erreichen. Mittwochs Nachmittags hab ich ihn dann gekriegt und er war gerade erst losgefahren, also Panne 1: Wohnwagen erst Donnerstag holen. Gegen 17 Uhr rief mein Vater an, dass sie eine Reifenpanne hätten, das Notrad für eine längere Fahrt nicht ausgerüstet sei und wir dann am Donnerstag noch ein anderes Rad aufziehen müssten. So ein Rad haben wir natürlich nicht besorgen können, mein Vater konnte aber den Reifen vom normalen Anhänger auf die Wohnwagenachse umziehen lassen (Panne2). Dann wollten wir Freunde um 09 Uhr in Gladbach abholen, wegen des Noteinsatzes in Düsseldorf hatten aber alle Züge länger Stop, so dass sie erst um halb 11 da waren (Panne 3).

Ab dann lief es dann aber rund. Am Festivalgelände selber hatten wir noch etwas Wartezeit, weil alle Wohnwagen einzeln eingewiesen wurden, das ging aber dann doch gut. Dann haben wir noch gegrillt und uns nach dem Pavillonaufbau noch zu den Dropkick Murphys aufgemacht.

Freitag war es dann so brüllheiss, dass wir nach dem Frühstück (wir hatten ein Fahrrad eingepackt, sodass wir problemlos morgens frische Brötchen besorgen konnten) nur noch am See gelegen haben. Der war allerdings völlig Blaualgen verseucht. Gut, dass da ein kostenloser Duschcontainer stand, so haben wir uns dann nach einer Runde im See immer abduschen und erfrischen können.
Freitags Nachmittags haben wir uns dann noch Seether angeguckt, da war es so entspannt, dass ich bis in die erste Reihe konnte.
Abends war dann mein Mann noch bei den Beatsteaks. Die mag ich zwar auch sehr gerne, aber nochmal die halbe Stunde Weg war mir nicht zumutbar. Ich bin schon wieder im Schneckenstadium angekommen, in dem ich nur noch schleiche. Alles was schneller ist, wäre eine extreme Herausforderung.

Samstag hat dann kurz eine Schauerfront etwas Abkühlung gebracht. Da haben wir relativ viele Bands gesehen, unter anderem mein Highlight, die Donots. Die machen nicht nur gute Musik, sondern sind auch noch mega sympathisch. Abends haben wir uns dann noch Katzenjammer und Kraftklub angeschaut. Das waren so typische Festivalsachen, Tickets für eine normale Show würde ich wohl eher nicht kaufen wollen.

Sonntag sind wir dann schon früher abgereist, da die meisten Montags arbeiten mussten. Und im Endeffekt war das auch gut so (wenn ich mir auch Farin Urlaub noch gerne angesehen hätte). Denn mit dem Wohnwagen musste man aus einer mittlerweile eingesackten Ackerfurche heraus (oder wie man auch immer das Ding zwischen Feldweg und Feld nennt). Das hat ewig gedauert. Nachts wäre es so gut wie unmöglich gewesen.

Fazit: 4 sonnige, warme, lustige Tage. Als wir dann aber unsere Tochter Montag aus dem Kindergarten abgeholt haben, war ich schon unendlich froh, wieder hier zu sein.

Unser Casmp der Ruhe, Sauberkeit und Ordnung

Unser Camp „der Ruhe, Sauberkeit und Ordnung“

Links im Bild unser Wohnwagen

Links im Bild unser Wohnwagen

Der Wal da bin ich

Der Wal da bin ich

Abendstimmung

Abendstimmung

Dropkick Murphys

Dropkick Murphys

Stausee

Stausee

Stausee

Stausee

Seether, Reihe 1

Seether, Reihe 1

Unser Nachbar, Sleeping Beauty

Unser Nachbar, Sleeping Beauty

Festivalgelände von der Tribüne aus

Festivalgelände von der Tribüne aus

Donots

Donots

Panorama

Panorama

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