Der Stepvogel

Gehüpft wird immer!

Zweite Vorsorge bei 10+6

Ganze 5 Wochen hat es gedauert, bis wieder Vorsorge war. Manchmal ging die Zeit ganz schön fix (oder ich kam dank der massiven Übelkeit gar nicht dazu nachzudenken), manchmal war es aber doch ganz schön lang. Mein Mann hat mich begleitet, das war schön.
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Schwangerschaftswoche: 11. SSW, 10+6
Babygröße: SSL 4,4 cm
Untersuchungen:
Zweite Untersuchung bei der Frauenärztin. Und das war toll. Man hat sofort gesehen, dass das schon ein richtiges Menschlein war. Mit Armen und Beinen und einem schlagenden Herzchen und einem gefüllten Magen. Die SSL hat als Wochenangabe 11+0 ausgegeben, bei einer anderen Messung sogar 11+2, da hat sich der Wurm aber richtig lang gestreckt. Auch sonst sieht alles zeitgerecht und gut aus. Wir haben uns aber gegen Nackenfaltenmessung entschieden, es hätte für uns einfach keine Konsequenz. Und dann war da noch der Moment, wo man zwischen die Beine schauen konnte. Da war defintiv was. Allerdings sagte die Ärztin, dass sich bei den Mädchen in der Woche manchmal noch als so dick erweist, in 4 Wochen wissen wir dann mehr. Dazu mehr gleich noch.
Gewicht: +0,5 kg (auf der Waage bei der Ärztin waren es +1kg, aber ich nehme meine Waage zu Hause als Maßstab)
Körper & Bauch:
Mir ging es richtig lange richtig schlecht. Nicht durchgehend, aber immer im Nachmittagsbereich. Schlimm war nichtmal das Übergeben oder die Übelkeit, sondern die Kreislaufprobleme. Vorletzte Woche war es nur noch Donnerstag und Freitag, letzte Woche nur noch Freitag, ich hoffe, es wird jetzt immer weniger.
Bauch ist tatsächlich schon etwas da, das geht in der zweiten Schwangerschaft so viel fixer, unglaublich. Noch passen normale Hosen, ich werde wohl aber viel früher auf Umstandsklamotten ausweichen müssen.
Essen?
Immer noch nicht ganz einfach, es geht aber mehr Gemüse. Fleisch geht gar nicht mehr gut, aber muss ja auch nicht. Obstgläschen und püriertes Obst gehen gut, Schoki auch, Chips gar nicht.
Was gekauft?
Ein Alvi Mäxchen und einen Kinderwagen (Quinny Buzz Xtra). Der wird erstmal als Wagen für die Große genutzt und dann gibt es noch eine Babywanne dazu. Den alten Kinderwagen haben wir zur Flüchtlingshilfe gebracht, die sich darüber sichtlich gefreut hat, einen so gut erhaltenen Markenwagen zu bekommen. Er war ja auch völlig in Orndung, aber zu schwer und zu sperrig fürs Auto.
Und sonst so?
Die ersten Freundinnen wurden eingeweiht (aber nur solche, denen ich auch was von einer Fehlgeburt erzählen würde, wenn es schiefginge). Auf eine Woche kommt es dann eh nicht mehr an, zumal alles gut aussieht und ich den nächsten Termin ja erst in 4 Wochen habe.

Etwas graut es mir vor der Einweihung meiner besten Freundin. Sie versuchen schon selber länger ein Kind zu kriegen und ich weiß, dass das nicht schön ist, wenn alle an einem vorbei ziehen. Wobei uns die beiden Schwangerschaften ja auch nicht gerade zugeflogen sind.

Ansonsten werden wir uns diesmal das Geschlecht sagen lassen. Zum einen ist der Grund für das Ü-Ei beim ersten weg (ich wollte gerne ein Mädchen und in dieser Schwangerschaft nicht enttäuscht sein, daher dachte ich, da es ja eh ein Junge wird, dass ich bei der Geburt nur glücklich sein werde und das Geschlecht mir dann egal. Es war dann das unerwartetete und erhoffte Mädchen). Es ist uns diesmal wirklich ganz egal (mit leichter Mädchenwunschtendenz bei meinem Mann und leichter Jungenwunschtendenz bei mir). Außerdem knabbert es etwas an mir, dass ich in der ersten Schwangerschaft dachte, es würde ein Junge. Nach der Geburt fehlte mir dieser Junge dann, obwohl ich ja lieber eh ein Mädchen wollte. Aber Schwangerschaft und Geburtskind standen nie so ganz in Relation. Klingt sehr sehr komisch, ich weiß. Außerdem (Tipp einer Bekannten) hat jede Schwangerschaft auch so etwas Eigenes, Besonderes.

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We love wood! Spielwarentest und Gewinnspiel

Da würden wir gerne gewinnen, also klickt besser nicht drauf 🙂

Essential Unfairness

Wer unsere Serie „Spielzeugdesigner auf Drogen“ kennt, ahnt vielleicht, wie viel Wert wir auf schönes Spielzeug legen.

Ich habe ein Faible für Holzspielzeug – die Kinder bevorzugen öfter mal Plastik. Blinkendes und klingelndes Plastik. Oder solches auf viel zu langen Beinen. Doch manchmal finde ich Spielzeug aus Holz mit einem so starken Aufforderungscharakter, dass die Kinder hin und weg sind. Äh und ich auch …

Nun ist es wieder so weit gewesen.

Durch die Unterstützung des supersympathischen Versands Holzspielwaren Ackermann kamen wir jetzt in den Genuss genau solcher Spielzeuge:

Die Optik – wunderschöne und harmonische Farben.

Die Haptik – herrlich weiches und leichtes Holz.

Die Funktionalität – haltbar und sicher.

Die Spielmöglichkeiten – unglaublich kreativ und vielfältig.

Wollt Ihr mal einen Blick riskieren?

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Das Teil ist famos: Puzzle und Haus in einem. Es war so eines der Spielzeuge, bei denen ich selbst sofort mit auf dem Boden saß und loslegte…

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Murlauch

Hatte ich schonmal erwähnt, dass ich 2 Jährige liebe. Ich meine das ganz ernst. Natürlich ist unsere Tochter auch manchmal sehr anstrengend und fordernd und kommt auf sehr seltsame Ideen. Aber dann wieder ist ihre Ideenwelt so süß und spannend und ich könnte sie 24/7 abknutschen. 

Tatsächlich saß ich nach der ambulanten Entbindung zu Hause und hätte beinahe weinen müssen, weil ich bloß nicht wollte, dass sie groß wird. Das hat sich aber schnell geändert. Bisher ist es immer toller. Und lustiger geworden.

Ich freue mich, dass wir diesen Weg nochmal gehen können. 

Und was nun ein Murlauch ist. Na ein Maulwurf. Aus unerfindlichen Gründen kann sie nicht Maulwurf sagen, obwohl sie sonst sprachlich irre fit ist.

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Jaguare in der Wohnung

Unsere Tochter hat von uns für Karnveal eine Jaguarmütze bekommen. Die liebt sie heiß und innig, holt die oft aus der Schublade und läuft fauchend durch die Wohnung…. alles gut… bis mich gestern folgendes über Whats App erreichte:

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Dazu schrieb mein Mann:

„Rate mal, was das ist. Tipp: Es ist mein Oberschenkel.“

Und dann als Prunkstück diese Sprachnachricht (vielleicht not safe for work, aber sehr sehr niedlich)

Ich liebe 2 Jährige

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Doppelbelastung…..oder regretting motherhood.. oder regretting second motherhood?

Eigentlich wollte ich schon länger, über die Doppelbelastung aus Kind und Vollzeitstelle schreiben, da hab ich heute morgen in der Badewanne einen Blogpost von Lareine gelesen, der sich mit dem Thema „regretting motherhood“ (siehe auch den Artikel in der SZ zu dem Thema) beschäftigt. Und irgendwie hängt das alles auch etwas mit unserer Lage zusammen.

Vorweg erstmal finde ich die Frauen aus dem Artikel super mutig. Denn sowas macht man als Mutter bekanntlich nicht, man darf sich nicht beklagen. „Man hat es ja so gewollt“.

Wir sind eigentlich in einer komfortablen Position. Wir (also mein Mann und ich) sind beide zusammen selbständig, meine Eltern wohnen über unserem Büro und auch die anderen Großeltern sind aktiv eingebunden. Dieses Konstrukt hat dazu geführt, dass wir unsere Tochter von Anfang an mitgenommen haben ins Büro und ich so nach dem Wochenbett wieder einsteigen konnte. Ich mag meinen Job, mein Büro. Irgendwie ist das auch ein kleines Baby. Oder ein etwas größeres. Ich mag es selbständig zu sein. Seitdem meine Tochter zur Tagesmutter bzw. in den Kindergarten geht, wird sie im Wechsel abgeholt. Montags bin ich dran, Dienstags meine Eltern, Mittwochs meine Schwiegereltern, Donnerstags meine Eltern und Freitags mein Mann. Dadurch können wir relativ kleine Betreuungszeiten buchen und unsere Tochter muss nicht zu lange im Kindergarten sein. Sie geht gerne in den Kindergarten, es strengt sie aber schon an. Ich denke, sie profitiert dadurch. Alle freuen sich immer, sie zu sehen und jeder der Bezugspersonen ist gut gelaunt und hat Zeit und Lust auf und für sie. Wir können weiter arbeiten und den Laden am Laufen halten.

Eigentlich alles perfekt so, oder? Trotzdem ist es manchmal anstrengend und nervlich belastend. Wenn meine Tochter weint, weil sie weg von Omi und Opi soll. Oder Rollenspiele macht, in denen sie Tiere in ein Regal sperrt und sagt „soo, ihr pommt jetzt in den Käfig, Mama muss zur Arbeit, Küsschen und Tssüüüsss“. Wenn sie morgens mal nicht in den Kindergarten will, sondern noch zu Hause bleiben und spielen. Wenn ich Freitags ungeduldig darauf warte, dass Abend ist und ich sie sehen kann und weiß, dass später wieder Sport (mein Hobby und Freizeit, also selbst gewählt) ansteht. Wenn ich meinen Sportkurs Mittwochs verfluche, weil ich sie erst am nächsten Morgen (naja oder in der Nacht) sehe. Wenn andere Mütter erschrocken gucken, wenn ich erzähle, dass ich einen Nachmittag mit meiner Tochter in der Woche habe. Wenn andere Leute zu meinem Mann sagen: „du siehst dein Kind aber viel, wie toll“ und zu mir „so richtig viel Zeit hast du aber nicht für sie, oder?“. Wenn ich mich selber schäme, weil nach einem langen Wochenende endlich wieder Arbeit ist und meine Tochter mich manchmal nervt. Wenn meine Eltern ungesundes Essen in meine Tochter stopfen, obwohl wir es anders sagen und wir keinen großen Aufstand machen können, weil wir ja auf sie angewiesen sind.

Es ist schon andernorts oft geschrieben worden. Man hat einfach das Gefühl, dass man keine der Dinge zu 100 % macht. Und dabei sind wir ja noch vergleichsweise gut dran.

Manchmal überlege ich, ob ich bei Nummer 2 einen Ersatz für mich einstellen soll und dann mehr zu Hause bleibe. Aber das muss auch bezahlt werden und die persönliche Ansprechbarkeit ist auch ein unique selling point bei uns.

Zurück zum „regretting motherhood“. Nein, ich bereue nicht, Mutter geworden zu sein. Aber mich nervt manchmal die Doppelbelastung und dass ich nichts zu 100 % hinkriege. Und mich nervt meine Tochter manchmal. Und dann schäme ich mich. Weil ich sie ja eh so wenig sehe. Und ich nicht will, dass sie später mal denkt „Mama, das war diese Karriereziege, die oft auch noch von mir genervt war“.

Richtig große Sorge macht mir aber die Nummer 2. Denn obwohl sehr erwünscht und erwartet, habe ich doch einige Sorge. Ich fühle mich ja schon jetzt manchmal genervt und gestresst. Mit einem Baby dabei wird es dann bestimmt nicht weniger. Bisher nehmen wir unsere Tochter einfach immer mit. Wir haben Fernreisen auch weiter gemacht und sie nachmittags auf Partys mitgenommen und auch schonmal abends, wenn sie nachmittags auf einer Autofahrt eingeschlafen war. Ich will ihr auch das bisschen Exklusivzeit, was sie mit jedem von uns hat eigentlich nicht nehmen. Und 1 Kind kann man auch super zu Großeltern zum Übernachten geben, geht das auch mit 2 Kindern? Wann steige ich wieder in den Beruf ein? Warum musste es wieder November werden, die stressigste Zeit bei uns? Und vor allem: Hoffentlich bereuen wir diese Entscheidung nicht?

Ihr seht, eigentlich ist alles gut und die erwarteten 100 % wird es eh niemals geben. Wenn ich das irgendwann realisiert habe, dann ist alles tutti. Bis dahin fühle ich mich entweder als Wonderwoman wegen der Doppelbelastung oder als Rabenmutter, immer schön im Wechsel.

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Unser Osterwochenende (leider ohne Bilder, die sind noch auf der Kamera)

Auch wir waren in Sachen Ostern schwer unterwegs. Allerdings ist Ostern für mich das bessere Weihnachten, Wetter meistens besser, deutlich weniger Familienstress und 4 Tage am Stück frei.

Donnerstag
haben das Tochterkind und ich um 17.30 noch Einkäufe erledigt. Für eine 2 Jährige war sie ziemlich brav und hat gut mitgemacht. Allerdings hat sie ständig gejammert, dass ihr kalt ist, später wusste ich auch warum. Beim Bettfertig machen kam sie uns recht warm vor und hatte dann auch promt 38,5 Fieber.

Freitag
waren wir auf einen 30. Geburtstag eingeladen und sind auch (trotz krankem Kind) da aufgetaucht. War auch unterm Strich gut so. Andernfalls hätten wir alle nur einen Lagerkoller gekriegt. Mein Mann ist dann noch länger geblieben und ich bin um 19.30 mit unserer Tochter heimgefahren. Zuhause hatte sie dann 39,5 Fieber

Samstag
ist immer das Osterfeuer bei meinem Vater und seiner (neuen) Familie. Da hab ich ein Brot für gebacken und noch Kuchen. Ziemlich häsulich, was. Normalerweise schlafen wir da, aber da das Kidn ja krank war, sind wir dann doch nach Hause gefahren. Bis 21 Uhr hat sie aber durchgehalten und ist fröhlich über die Wiese gestapft und hat Chips und Würstchen gegessen. Auf der Rückfahrt ist sie erstaunlicherweise wach geblieben.

Sonnntag
haben wir das schöne Wetter genutzt und eine kleine Radtour gemacht. inkl. Besuch in unserer Lieblingseisdiele, die in einem alten Fachwerkhaus untergebracht und sehr sehr stylish ist. Leben mit einer 2 Jährigen: Wutanfall, weil sie das Erdbeereis nicht mag und ein „richtiges“ Eis wollte. Beim nächsten Mal gibt es eine Kugel Vanille und Ende. Aber mein Krokantbecher war sehr köstlich. Danach haben wir noch den Spielplatz aufgesucht.

Montag
hat mein Mann versucht Brötchen zu kaufen und dafür eine wahre Stadtdurchfahrung gemacht. Ein Laden mit Kioskbetrieb war dann die Rettung. Fürs nächste Osterfest besorgen wir Aufbackbrötchen. Nachmittags kamen dann mein Schwiergervater, meine Mutter, mein Stiefvater und meine Brüder, teilweise noch mit Anhang und wir haben Kuchen und Käseplatte gegessen.

Fazit nach den Ostertagen:

Es war sehr nett und wir haben jeden Tag schön lange geschlafen. Wir haben viel zu viel Schokolade bekommen, die reicht bis weit in den Herbst hinein. Hoffentlich, denn sonst wären wir alle ganz furchtbar dick und verstopft.

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