Der Stepvogel

Gehüpft wird immer!

Roadtrip Tag 2

Tag 2, der Flug

Dem Wahnsinn anheim gefallen

Morgens nach einer halbwegs ruhigen Nacht wurde ich wach und sah, dass unser Flug 2 h nach hinten verschoben wurde. Gut, solange er trotzdem statt findet, war mein Gedanke. Wir haben dann in aller Ruhe gefrühstückt, wieder alles ins Auto geladen und sind zum Flughafen Parkhaus gefahren. Von da aus zum Flughafen gelaufen und erstmal die kritischen Fragen der US Grenzschützer beantwortet. Dann mussten wir leider nochmal quer durch den Flughafen, die Rucksäcke beim Sperrgepäck abgeben und dann durch die total leere Sicherheitskontrolle.

Dann mussten wir nochmal zu einem Grenzschützer und mein Mann musste nochmal zu einer Einzelkontrolle. Das war zuviel für den Kleinen und er ist eingeschlafen.

Der Flug lief je nach Sichtweise. Ich hatte mich auf schlimmstes Verhalten und Geweine eingestellt, der Mann auf 6 h schlafende Kinder, die Wahrheit lag in der Mitte.

Die Große hat gar nicht geschlafen und ungefähr 10 Stunden Wings Entertainment genossen.

Der…

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Roadtrip Teil 1

Puuust….. Staubwegwedel…. Wir leben noch

Dem Wahnsinn anheim gefallen

Es geht los, all die lange Planung ist nun zu Ende und die Reise beginnt

Gestern haben wir alles ins Auto gepackt und sind – ohne nennenswerten Stau (wo gibt’s denn sowas Freitag Nachmittag) – nach Köln zum Flughafen Hotel aufgebrochen.

Da war Dank eines Hochbetts die Laune erstmal fantastisch (was im Auto noch anders war, weil der kleine Bruder es tatsächlich gewagt hat, die Käsesonne anzubrechen).

Dann haben wir erstmal überlegt, was nun zu tun ist. Spielplatz wurde abgelehnt, weil die Dame dann ihr schickes Kleidchen hätte ausziehen müssen.

Also sind wir zum neben dem Hotel gelegenen Fast Food Laden gegangen. Schlimmster Laden ever. Alle überfordert, ewig lange Schlangen, falsch gelieferte Sachen, Spielecke mit Pommes voll. Naja, satt wurden wir.

Im Hotel war dann Schlafanzug Zeit und dann gab es noch etwas Kika. Entsetzen beim Kleinen, dass man sich das Programm da nicht aussuchen kann. Netflix Opfer.

Mein Mann…

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WmdedgT 03/18

Puuuust, puuuust, aller Staub vom Blog gepustet und schnell bei WmdedgT mitgemacht. Wie, wer, wo, es, wie immer bei Frau Brüllen.

Der Tag begann mit 2 Kindern im Bett, Pipiunfall bei der Großen sei Dank. Mein Mann bringt mir einen Kaffee und den Kindern einen Kakao. Dann morgendliche Routine mit Anziehen, Kindergartenfrühstück herrichten etc.

Abfahrt zur Kita und beide Kinder da abladen. Kurz beim Bäcker angehalten für Nachmittags. Im Büro dann echt fleißig gearbeitet und nach einem kurzen Mittagessen und weiterer Arbeit in den Sack gehauen. Montag ist ja immer mein kurzer Tag, ich mag Montage daher sehr.

Beide Kinder in derselben Gruppe eingesammelt (das ist so süß, sobald die Gruppe der Großen aufgeteilt wird, geht sie runter zu ihrem Bruder). Draußen noch etwas herumgespielt, die Sonne schien ja so herrlich.

Dann auf zum Schwimmkurs. Da erst zu dritt geplanscht. Dann hatte die Große Schwimmkurs. Allerdings gab es diesmal viele Tränen, weil die beiden normalen Schwimmtrainer krank waren. Da ist sie wenig flexibel, sobald es was neues gibt, Weltuntergang. Sie hat aber unter Tränen mitgemacht und sich mit einem Korken am Schwimmgurt tapfer durchgequält. Dann haben wir geduscht und meinen Mann im Büro eingesammelt. Dank ausreichend Schwimmverpflegung gab es kein Abendbrot und ich konnte mich zu Hause flugs umziehen und dann zum Stepkurs gehen, den ich heute vertreten habe.

So, die Uhr sagt 13.000 Schritte, Zeit für Dusche und Bett!

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Kindermund – Mia and me

Die Große erklärte meiner Mutter, wie „Onschao“ geschrieben wird: O wie Omi, dann n, dann sch wie Scheiße…😂😂😂😂

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Geburtsbericht – die Große

Ich habe eben Düses Geburtsbericht gelesen und irgendwie ist mir eingefallen, dass ich den von der Großen nie verbloggt habe. Damals gab es den Blog halt noch nicht. Vorneweg: die Geburt lief nicht besonders interventionsfrei ab, anders als die vom Sonntagskind. Ich hab es aber dank unserer tollen Beleghebamme als absolut positives Erlebnis abgespeichert.

Am 08.11. wollten wir wegen unseres Jahrestages abends essen gehen, aber so weit kamen wir ja nicht mehr. Morgens ist der Schleimpropf abgegangen und ich hab sicherheitshalber mal die Kliniktaschen fertig gepackt. Zurecht: denn beim Frühstück machen, ist dann die Fruchtblase geplatzt. Aber so richtig, wie im Film mit gefühlt Welle über Welle über Welle über Welle an Wasser. Kopf noch immer nicht im Becken, Mist.

Shit, also auf die Couch und die Hebamme angerufen. Die kam dann vorbei und wir haben bis mittags gewartet, ob der Kopf ins Becken rutscht und Wehen einsetzen. So richtig ist aber nichts passiert, was wohl auch daran lag, dass ich meine Blase nicht richtig entleeren konnte. Ja, das hier ist ein Geburtsbericht, da liest man sowas. Also um 14 Uhr nach dem Essen einer Pizza mit dem Rtw ins Krankenhaus.

Nach der Eingangsuntersuchung im Krankenhaus, in der die Dame um die 3.600 gr geschätzt wurde, konnte ich mit Druck von aussen dann die Blase entleeren und prompt ist ihr Kopf ins Becken geflutscht. Super, den Rtw hätten wir uns dann gut sparen können. Aber ich konnte einfach nicht im Liegen ins Töpfchen machen.  Es setzten dann auch langsam erste Wehen ein.

Wir sind dann noch eine Stunde spazieren gegangen und die Wehen wurden danach heftiger. Ich hatte aber das Gefühl, dass ich die gut aushalten konnte. Dann war ich gegen 17 Uhr in der Wanne, aber das war für mich nicht das richtige. Ich konnte mich nirgendwo richtig festhalten und fühlte mich den Wehen irgendwie ausgeliefert, also wieder raus.

Dann wieder CTG, da war dann klar, dass es der Maus nicht so gut geht. Also Vorbereitung für Wehentropf und PDA. Als die dann saß, wurden die Herztöne etwas besser. Trotzdem sollte ich mal lieber ein Op-Hemdchen anziehen und hab einen Dauerkatheter gelegt gekriegt. Im Nachhinein weiss ich auch wieso. Wir haben dann was gegessen gegen 19 Uhr und dann nachdem Wehentropf und PDA nochmal nachgelegt worden waren, haben wir mit einer ??? Folge etwas geschlafen. Um 22.30 Uhr waren wir wieder wach,als meine Hebamme uns geweckt hat und mich nochmal untersuchen wollte. Der Muttermund war dann vollständig offen. Yeah.

Die Pressphase fand ich extrem anstrengend, es ging irgendwie nicht richtig vorwärts. Selbst mit Druck von oben nicht. Ich wusste dank der recht hohen PDA (Kaiserschnittvorbereitung halt) einfach nicht, wohin ich pressen sollte. Es war auch viel viel anstrengender als ich vorher gedacht hätte.

Um 23.15 Uhr war es dann aber auch geschafft. Dann war auch klar, warum das Pressen so schwer war und warum die Herztöne so grottig waren. Madame hatte sich die Nabelschnur zweimal ziemlich eng um den Hals gewickelt und ihre Schulter dann noch mit einer weiteren Umschlingung nach oben gebunden. Ich bin auch ziemlich gerissen.

Sie hat auch zuerst nicht richtig geatmet und war total blau. Aber nach etwas absaugen fing sie an zu schreien. Ich hab sie dann auf den Bauch gekriegt und sofort gesehen, ein Mädchen….. mein Mädchen.

Ich wurde dann noch genäht und danach wurde sie noch von meinem Mann  angezogen. Die Maße waren winzige 48 cm und 3.040 gr. Dann hab ich sie gestillt und wir konnten das Wehenzimmer für eine Nacht beziehen, weil auf Station nichts frei war und wir ja eh früh nach Hause wollten.

Später hat mir meine Hebamme anvertraut, dass wir echt mega kurz vor einer Notsectio waren, weil die Herztöne so grottig waren. Daher auch proforma das Klinikhemd und proforma der Katheter.

Trotzdem war die Geburt für mich keine Niederlage. Es hätte ja auch jederzeit anders ausgehen können und doch ein Kaiserschnitt werden. Außerdem habe ich bei der Geburt des Sonntagskindes gemerkt, dass mein Körper das super hinkriegen kann und ich nicht „Schuld“ war, dass es bei der Großen so gelaufen ist.

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Kindermund – Feiertagsoverload?

 Mama, tja, wenn du garstig bist, dann trennen du und Papa sich bestimmt mal. Ich bleibe dann trotzdem bei dir, der Papa kann ja nicht kochen.
😳😳😳

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Kindermund – Bildungsbürgertum

Die Große sagte eben vor dem Vorlesen: „wow Mama, das Buch ist ein richtiges Fleischbuch!“ Was sie meinte: ein Schinken (das hatte ich neulich zum Buch gesagt)

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Kindermund zum Freitag

Die Große meinte gestern zu meinem Mann: Papa, komm mal schauen, das Sonntagskind hat eine Schlange gebastelt!

Es stellte sich raus, dass er das Töpfchen genutzt hat

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2 Jahre Sonntagskind

Und alle so waaaaaas: 2 Jahre schon. Jap, 2 Jahre schon seid du nach einem tollen Start bei uns bist. Und du bist nicht mehr wegzudenken, für keinen von uns.
Das letzte Update ist ja von Mai gewesen.

Seitdem hast du dich auch ordentlich weiterentwickelt. Du hüpfst, du springst, du fährst Laufrad und Roller, irre.
Sprachlich…. nun ja, betten wir mal den Mantel des Schweigens drüber. Deine Schwester hatte einfach die Messlatte verflucht hochgelegt, gemeinerweise.  Sie konnte zu dem Zeitpunkt ja schon 7 Wortsätze… du… du machst 2 Wortsätze und die zur U geforderten 50 Wörter hast du auch drauf. Aber du kommst gut klar, zumal du den Kanon der 2 Jährigen beherrschst „nein“, „nist“, „auch“, „doch“, „is (ich)“, „meiner“, „mehr“ Wie sagte dein Bezugserzieher: er benutzt ja nicht viele Worte, aber er kommuniziert sehr klar.
Huch, was lesen wir da: Erzieher. Ja genau, seit Mitte September bist du ein Kindergartenkind. Wir haben nach unserem Urlaub sanft mit der Eingewöhnung gestartet….. sanft, sehr sanft… du hast direkt von Anfang an Spaß gehabt, aber wehe einer von uns machte Anstalten den Raum zu verlassen, dann wurdest du aber not amused, gar not… Herr Sonntagskind wollte gerne Kindergartenspaß und MamaPapa. Also haben wir echt Zeit rausgekramt und in Miniminischritten weitergemacht. Und am Geburtstag deiner Schwester, also nach 8 Wochen, waren wir ganz offiziell durch. Der letzte große Schritt war noch das Einschlafen da. Das ist ja nicht so deins. Aber die geben dir jetzt einfach eine Milch, die süppelst du und schwupps bist du weg. Ich bin froh, dass der Kindergarten das so einfach mitträgt.
Du bist seitdem du im Kindergarten bist, noch interessierter an Büchern und Liedern, das tut dir merklich gut. Du singst gerne euren Begrüßungssong „Kükenkinder“ oder auch „Tüte inda“ genannt.
Auch bist du nicht so fertig wie deine Schwester nach dem Kindergarten anfangs. Und lässt dich total problemlos abgeben und freust dich umso mehr, wenn man dich abholt.
Deine Schwester hat ja immer etwas Schwierigkeiten ihre Emotionen außerhalb des gewohnten Umfeldes zu zeigen. Da bist du anders. Du bist witzig und wütend, albern und verrückt, brav und müde und hungrig. Du bist es laut und nachdrücklich in jeder Hinsicht. Du gehst nicht unter, auch wenn du nicht bis wenig redest.
Du hast Schalk im Nacken und machst gerne Ussel. Oft sitzt du am Tisch mir gegenüber und reißt einfach mal die Augen auf, einfach nur um mich zum Lachen zu bringen, du Witznase.
Du bist  neuerdings ein ganz schöner Papakerl, mindestens seit die Milch versiegt ist. Das war dann doch nach dem Urlaub recht easy. Ich hab es einfach nicht mehr angeboten und das klappte. Du hast aber immer noch gerne deine Hand in meinem Shirt. Dann fragst du „Bruuust?“ Ich sage „was willst du?“ Du machst dann das Zeichen für essen. Ich frage, „du willst gestillt werden?“ Du sagst ja. Ich frage dann, „was, du bist doch so ein großer Junge, gibt es das noch?“ Dann lachst du dich schlappig und sagst grinsend „neeeeein“. Das ist sooo süß (solange du das mit 18 nicht mehr machst, bittedanke).
Mit deiner Schwester bist du etwas grob, du kannst sie einfach nicht in Ruhe lassen. Ein Glück, dass sie so übersozial ist. Ich hätte dir an ihrer Stelle schon mehrfach einen übergebraten, so wie du sie tracktierst. Andererseits ist sie auch deine große Liebe. Deine ersten Worte meistens sind morgens „Tetta, Tetta“. Und ohne Gute Nacht Küsschchen für sie geht auch nichts. Dank ihrer ruhigen Art habt ihr oft wirklich wirklich Spaß miteinander.
Kleiner Kerl, ich freue mich, dass du dich so toll machst. Und bin gar nicht so wehmütig. Wir haben den größten Teil der Babysachen weg gegeben und verschenkt und ich freu mich einfach, dass ich 2 so tolle Kinder habe. Große Liebe!

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Kindermund Mundgeruch

Sonntagskind hatte eben die Windel voll. Ich meinte: oh, ich glaube, der hat eine volle Windel. Die Große darauf total trocken: glaub ich nicht. So riecht es auch, wenn ihr ausatmet. Ganz genau so. (Und ich schwöre, ich hab eine ordentliche Mundhygiene)

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